Mythenbildung
Verfasst von somluswelt am 17, November 2006
Da ich im Moment mit anderem beschäftigt bin, nur ein Link:
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Verfasst von somluswelt am 17, November 2006
Da ich im Moment mit anderem beschäftigt bin, nur ein Link:
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Verfasst von somluswelt am 19, August 2006
Ich habe in der Seitenleiste Werbung für eine Tauschbörse eingebunden. Sie ermöglicht es mit wenig Aufwand Bücher zu tauschen.
Wer auf den Button in der Seitenleiste klickt und sich dann auch noch dort anmeldet und fleißig tauscht, verhilft mir zu extra Tauschmöglichkeiten, was mich sehr freuen würde. Wer das nicht möchte kann hier ohne “Keks” direkt auf die Site gehen.
(via)
Nachtrag: Ich merke schon, mit meinem trockener Schreibstil wird meine Begeisterung überhaupt nicht sichtbar. Für einen wattierten Briefumschlag und 85 Cent Buchversandt und ein Buch, dass ich schon länger doppelt hatte, habe ich endlich einen vergriffenen Band einer SF-Trilogie erstanden, den ich schon länger gesucht habe. Ich freu mich wie Bolle und diese Tauschbörse hat einen gefährlichen Suchtfaktor. Schaut mal ins Forum, nur durchgedrehte BuchtauscherInnen.
Nachtrag 22.08.06: Ich bin nicht verschollen, ich bin nur seit Tagen beim Tauschticket versackt, hatte ich nicht was von Suchtgefahr erwähnt? Da ich Geburtstag habe und mir was wünschen durfte, bin ich bald für ein paar Tage dort .
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Verfasst von somluswelt am 17, August 2006
Google wird sich rächen aber ich muss das schrieben, wirklich.
“Ananda-Massage de luxe. Diese Massage ist ebenfalls eine Ganzkörpermassage aus der tantrischen Tradition für Frauen, Männer und Paare. Sie dauert mindestens 2 Stunden. Hier ist Raum für noch mehr Intensität und mehr Zeit für die entspannende Intim-Massage. (…)”
So oder so ähnlich geht das weiter. Die Internetseite (die ich hier nicht verlinken will, da ich auf eine ideologische Diskussion über Tantra hier wirklich verzichten kann) geht im Detail auf alle Themen ein, die auch in guten Ratgebern für sexuelle Erfüllung Gegenstand sind.
Und die meinen, was sie da schreiben. Aber es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es nicht um Geschlechtsverkehr geht. Es sei nicht sexuell aber sehr intim ist es schon. Und die Freundin, die jene Massagepraxis in Anspruch nahm, musste eindeutig versichern, dass sie nicht, wirklich nicht intim berührt werden will. Was wohl einige Irritationen ausgelöst haben muss, obwohl auch Massagen ohne Berührungen der Intimsbereiche angeboten werden. Auch dass die Masseurin eigentlich nur nackt aber mindestens mit freien Oberkörper massieren kann, musste die Bekannte hinnehmen.
Auf der Internetseite wird wiederholt betont, dass es sich nicht um eine sexuelle Dienstleistung handelt aber mal ehrlich bei ein “Yoni”-Massage im Bereich von 130 Euro für anderthalb Stunden, verschwimmen die Grenzen doch sehr. Und wer sich sehr kundig mit dem sogenannten G-Punkt beschäftigt, kann doch nicht ernsthaft behaupten, dass es nicht sexuell wird, lassen wir das…
Jedenfalls war die Bekannte schwer irritiert und ich grübel schon die ganze Zeit darüber nach, ob es gesunde Grenzen für Intimitäten sind, die mich hier irritieren oder ob ich nicht doch verklemmter bin, als ich das bisher von mir angenommmen habe.
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Verfasst von somluswelt am 2, August 2006
Auf dieser Homepage www.flegel-g.de finden sich jede Menge Informationen zum Thema Hartz IV und auch andere. Interessant ist die Sammlung der Urteile, wie auch die Musterwidersprüche gegen Bescheide der ARGE.
Einfach mal stöbern.
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Verfasst von somluswelt am 28, Juli 2006
Der Konflikt zwischen Palästina und Israel hat eine weitere Eskalationsstufe erreicht. Natürlich könnte ich mich in die Welle des Diskutierens, Bewertens und Analysierens der derzeitigen Situation einreihen. Aber ich kann und will nicht. Das machen andere besser und informierter. (hier, hier, hier und hier und noch viele mehr).
Es ist immer Krieg auf diesem Planeten, im Jahr 2005 wurden 39 kriegerischen Auseinandersetzungen auf diesem Planeten gezählt. Frieden ist eine hübsche Illusion. Selbst hier im “friedlichen” Europa ist Krieg. Zumindest indirekt, die Verflechtung von geopolitischen und ökonomischen Interessen, die hinter der einen oder anderen kriegerischen Partei stehen, sind nur für jene nachvollziehbar, die sich ständig und ausgiebig mit dem ein oder anderen Konflikt beschäftigen. Ebenso undurchsichtig ist es, warum und wann einer dieser Konflikte in den Medien berichtenswert erscheint.
Es gibt noch weitere Themen, die im Zusammenhang mit kriegerischen Auseinandersetzungen stehen, die wenig in der öffentlichen Diskussion stehen, auch wenn sich auf Grund der intensiven Öffentlichkeitsarbeit diverser Nichtregierungsorganisationen einiges getan hat und das Thema nicht mehr vollständig von der Öffentlichkeit ignoriert wird. Ich spreche von Kindersoldaten und, aber nicht nur, der Umgang der Bundesregierung mit diesem Thema.
Ich zitiere hier die terre des hommes Seite, da sie alles sagt, was zu diesem Thema zusagen ist:
Zwangsrekrutierung: nicht asylrelevant
Kindersoldaten sind Opfer schwerster Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen – die Ächtung der Rekrutierung und des Kampfeinsatzes von Kindern ist mittlerweile international. Die deutsche Asylpraxis ignoriert dies jedoch: Zwangsrekrutierung oder die begründete Angst davor gelten nicht als asylrelevant – auch nicht, wenn es sich um Minderjährige handelt.
Das Bundesamt für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge stellt als Fluchtursache zunächst »Desertion « fest. Dies allein ist aber für die Anerkennung als politischer Flüchtling nicht ausreichend, denn politische Verfolgung kann nach geltendem Recht nur vom Staat ausgehen. Wenn aber, wie in vielen Bürgerkriegsländern, der Staat soweit zerfallen ist, dass keine effektive staatliche Gewalt mehr angenommen werden kann, schließt die Rechtssprechung die Gewährung von Asyl aus, weil staatliche Verfolgung nicht möglich ist. Eine Logik, bei der nicht das Schutzbedürfnis eines Menschen, sondern der Verursacher entscheidend ist. Eine Logik, die im vorliegenden Entwurf für das neue Zuwanderungsgesetz durch die Anerkennung nichtstaatlicher und geschlechtsspezifischer Fluchtgründe geändert werden sollte. Ob aber diese Fassung durchgesetzt wird, wann mit einer Verabschiedung zu rechnen ist und ob bei Inkrafttreten das besondere Schutzbedürfnis Minderjähriger auch in der Praxis berücksichtigt werden würde, ist fraglich.
Hinzu kommt, dass die Jugendlichen dem nicht kindgerecht gestalteten Asylverfahren in der Regel nicht gewachsen sind und sich in Widersprüche verstricken: »Die haben immer gefragt, an welchem Tag ich abgeflogen bin«, erzählt zum Beispiel Mala aus Sri Lanka. »Aber ich weiß nicht, wann das war. Ich habe einfach ein Datum gesagt. Dann haben die wieder gefragt, und ich hatte dieses Datum vergessen. Sie meinten, wenn das Datum stimmen würde, dann hätte ich es im Kopf. Die haben also gedacht, ich lüge.«
Nach Ablehnung ihres Asylantrags erhalten ehemalige Kindersoldaten in der Regel eine Duldung. »Das heißt, ich darf Hamburg nicht verlassen, ich darf nicht zur Schule gehen, und ich darf nicht arbeiten«, erklärt Hamed aus Afghanistan. »Und wenn die Regierung sagt, dass es in Afghanistan besser geworden ist, schieben sie uns einfach wieder ab. Das ist eine Duldung.« Selbst die diagnostizierte Traumatisierung ist nur in sehr schweren Fällen, etwa bei Suizidgefahr, Grund für eine längerfristige Aufenthaltssicherung. Die meisten traumatisierten ehemaligen Kindersoldaten müssen mit der Angst vor Abschiebung als ständigem Begleiter leben, was einen therapeutischen Erfolg kaum möglich macht. Schlafstörungen, Aggressionsschübe, Konzentrationsschwierigkeiten oder ständig wiederkehrende Albträume nehmen kein Ende. »Ich komme nicht mehr klar mit mir selbst«, so Antonio aus Angola. »Ich kenne kein Mitleid, ich fühle nicht mehr. Ich bin gewohnt, alles zu akzeptieren, was mit mir gemacht wird.«
Ich habe bei meiner Arbeit für terre des hommes viele engagierte und interessierte Menschen kennengelernt. Sie kommen zu den Informationsständen, sie nehmen Material mit, sie spenden (glücklicherweise, sonst wäre die Arbeit von terre des hommes nicht möglich). Allerdings ist es immer wieder auffällig, dass sie nicht so gern über Themen reden, die direkt vor ihrer Haustür stattfinden. Dass die Bundesrepublik gegen die Kinderrechtskonvention verstößt, weil sie Kinder (der Definition der Konvention folgend, wonach alle Menschen unter 18 Jahre als Kind definiert werden) zur Bundeswehr zulässt, ist überhaupt kein Thema für die Medien. Hier könnte man was machen, ebenso, wie im hiesigen Asylsrecht, das Kinderhandel als Aslygrund nicht anerkennt, nicht kennt und die besondere Situation solcher Kinder in der Bundesrepublik nicht berücksichtigt. Für Kinderrechte gibt es einen Platz am 21. September und manchmal, wie kürzlich auf Phönix oder Arte. Manchmal ist es wie Mamor mit einem Teelöffel zu bearbeiten.
Es ist immer Krieg, auch direkt vor unserer Haustür.
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Verfasst von somluswelt am 12, Juni 2006
Was den Armen zu wünschen wäre
für eine bessere Zukunft?
Nur dass sie alle im Kampf gegen die Reichen
so unbeirrt sein sollen
so findig
und so beständig wie die Reichen im Kampf
gegen die Armen sind.
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Verfasst von somluswelt am 27, April 2006
“Mein Baby gehört zu mir!”
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