Brustgespräche

Es gibt Männer, da frage ich mich immer mal, was eigentlich schief gelaufen ist in ihrem Leben, dass sie nicht in der Lage sind mir beim Sprechen in die Augen zu schauen sondern sich mit meinen Brüsten unterhalten. Das nächste Mal werde ich mal nachfragen, ob sie sich lieber mit meiner linken oder rechten Brust unterhalten. Rein aus Informationsgründen, dann kann ich sie besser in Szene setzen.

Und ein Tipp für alle Männer, die es nicht mehr merken: wenn eine Frau mitten im Gespräch die Arme eng vor ihrer Brust verschränkt und die Schultern hochzieht, dann hört auf auf ihre Brust zu starren und schaut ihr ins Gesicht, während ihr mit ihr redet.

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15 Antworten zu “Brustgespräche

  1. Glaub mir, das funktioniert nicht.
    Hab ich schon alles probiert. Von dezenten bis offensichtlichen Hinweisen!
    Gestarrt wird trotzdem und mehr als ein freches Grinsen kriegst du dafür auch nicht

  2. Ich weiß. Hast du es auch schon mal damit versucht, dich zu entkleiden? Vielleicht ist das dann ehrlicher für alle Beteiligten.

    Ein T-shirt mit dem Aufdruck in Brusthöhe „Ich ziehe vor, wenn mir ins Gesicht geschaut wird, beim Reden“, wäre auch möglich. Dass kann frau dann immer in der Tasche tragen und bei Bedarf überstreifen.

  3. Ne, aber wär ja mal ne Idee! Dann wären die Fronten geklärt.
    Interessant wird es, wenn dein Gegenüber total voll ist und garkeine Kontrolle mehr über seine Augen hat… Die kullern dann so in den Augenhöhlen rum und landen Automatisch auf deinemr Brust! Echt gruselig…
    Aber was ziehen wir auch t-shirts mit tiefem Ausschnitt an!Wir haben´s ja garnicht anders gewollt… ;)

  4. hm, es war ein Jobgespräch, der Typ war ein distingierter Herr um die 50 und mein Pulli war absolut seriös (war ja ein Jobgespräch), vielleicht sollte ich mich mal bei meinen ErzeugerInnen beschweren für die zu gut geratene Figur. Mit Abbinden fange ich nicht an.

    Ich hab da kein Problem, wenn ich ausgehe und entsprechend dekolltiert bin (was ich dann auch bin) und ein offener Blick, ein freundliches Augenzwinkern kommt. Na klar, ich quetsch mich doch nicht umsonst in enge Korsagen. (Nur damit keine Mißverständnisse aufkommen, dass ist keine Aufforderung zum Anfassen oder gar weit mehr) Ein guter Freund hat das mal so ausgedrückt, er hat mich herzlich begrüßt und mir dabei gesagt, dass ich mit dem Auftritt nicht erwarten kann, dass er da nicht hinschaut. Kein Thema, das war anerkennend und freundlich. Aber alles hat seinen Ort und seine Zeit. Mal abgesehen davon, dass mir dieser Freund grundsätzlich ins Gesicht schaut, wenn er mit mir spricht. Hier geht es ja wohl um einen Defekt im Soziaverhalten und nicht um die Anerkennung von weiblichen Rundungen.

    Was ich nicht mag ist, so ein Verhalten und gleichzeit auf Frauen als Damen referieren.

  5. *gacker*

    Heteros sind seltsam. Muß mal drauf achten, wo einem Schwuppenkerle beim Gespräch für gewöhnlich so hingucken…

  6. Somlu, ich kann dir nur den Tipp geben, vergiss das ganz schnell! Auch wenn so ein Verhalten derartig verletztend ist. Wenn ich dir bei unserem nächsten Treffen einfach mal einige Geschichten erzähle, die ich persönlich erleben „durfte“, dann war das, was du heute erleben musstest, nur die Spitze vom Eisberg.

    Ich hätte ihn höchstwahrscheinlich sogar irgendwann gefragt, ob ich da einen Fleck hätte, oder warum er immer darauf starrt. (ich habe nämlich genau das mit einem Staatssekretär aus Bayern gemacht!! und ihm darauf hin auf die Eier gestarrt. Ich glaube, der Mann hasste mich dafür) Du glaubst doch nicht, dass wenn du den Job bekämst, er dich dann in Ruhe läßt?? :( Es tut mir leid, dass du diese Erfahrung machen musstest. :(

  7. Ach, Martina, ist doch klar, ich bin mir auch sicher, dass der mich nicht haben will, der sucht ein Mäuschen auch wenn er sich erst anders ausgedrückt hat. Er ist nämlich so wichtig, dass er das Gespräch mitten im Satz beendete und die Wohnung verlies. Komischer Vogel. Vermutlich eine deformation professionelle

  8. Ach so, ich hab mich eher amüsiert als geärgert. (Ich meine, wer hat der hat ;-) )Ich fühle mich von sowas in meiner Person nicht angegriffen, ich sehe es als ein Defekt im Sozialverhalten meines Gegenübers.

  9. Bei einem gleichberechtigten Gegenüber oder einem, bei dem man nichts erreichen muss, sollte frau wirklich mit dem deutlichen Blick zwischen die oberen Hosenbeine machen. Bei einem Jobgespräch geht das ja wohl nicht. Ich hätte dann vielleicht nicht einfach die Arme vor der Brust gekreuzt, sondern mit einer ganz eleganten Geste: linken Arm vor die Brust, rechten Ellenbogen drauf gestützt, die Hand elegant an die Wange, und ein feines Lächeln aufgesetzt. Da ist für ihn die Frage: Braucht er Dich d.h. Deine Fachqualifikation unbedingt für seine Arbeit? Wenn nicht unbedingt, na dann kommst Du natürlich nicht in Frage!
    Ich habe im Arbeitsleben allerdings Chefs kennengelernt, die zwar mit jeder schliefen, die sie kriegen konnten, aber die kam dann nicht weiter. Die guten Mitarbeiterinnen konnten ruhig „unnahbar“ sein.

  10. Ihr werdet nachvollziehen können, dass ich jetzt aber völlig neugierig geworden bin. Nicht, dass ich jetzt Somlus Busen anstarren wollte, aber die Formulierung „vielleicht sollte ich mich mal bei meinen ErzeugerInnen beschweren für die zu gut geratene Figur „, weckt nicht nur meine männliche Neugier, sondern stützt auch meine These, wonach die politische Linke – anders als die anderen – die schöneren Frauen „hat“.
    Für die CDU-Madonna namens Uschi v. d. L. wird sich allenfalls ZDF-Mann Peter Hahne begeistern können. Aber von dem habe ich auch nie etwas anderes erwartet.

  11. Ich ertappe mich immer wieder dabei, daß ich in vielen gleichberechtigten Gesprächen mit Frauen (andere habe ich gar nicht) weder in die Augen noch auf die Brüste schaue, sondern auf den Mund.
    Wie findet ihr denn das?
    Beschwert hat sich noch keine, noch nicht einmal die Arme vor dem Mund verschränkt.

    Übrigens, Somlu, bin zwar neu hier, dennoch die Frage: wo sind denn eigentlich die Fotos von deinem letzten Badeurlaub? ;-)

  12. @Kranich, ich finde das nicht witzig, ich nehme an, dass du das witzig meinst, bei mir kommt nur an, dass du das nicht ernst nimmst.

  13. Wo das mit dem Schwuppenkerle oben auftauchte (@ Batz), möchte ich doch mal aus der Praxis anmerken, dass es manchmal gar nicht leicht ist, an so einer (oder zwei) Brüsten vorbeizugucken. Allerdings ertappe ich mich dabei und korrigiere mein Verhalten dann. Das gelingt mir bei Männern weniger gut. ;-)

  14. Wenn ich mich mit einer Frau unterhalte, sehe ich ihr in die Augen. Es wäre mir peinlich, dabei ertappt zu werden, wenn meine Aufmerksamkeit von ihrem Busen abgelenkt würde. Das ist eben etwas verklemmt für die heutige Zeit. Ich mag aber zumindest die Möglichkeit nicht einfach abstreiten.

    Aber du, Somlu, sprachst ja weiter oben von einem ca. 50jährigen. Meine Altersklasse also.

  15. @apollon, ich finde das nicht verklemmt, wenn mir ein Mann oder auch eine Frau ins Gesicht schaut, wenn wir miteinander reden, das finde ich höflich und angemessen.

    Verklemmt finde ich es mir ununterbrochen auf die Brust zu starren und nichts zu sagen. Ich meine, wenn der Anblick angenehm ist (was ich voraussetzte), wäre ein nettes Kompliment (natürlich in gewissen Grenzen) auch okay und ehrlich, dann könnte man auch wieder zum Thema zurückkommen.

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