Sie sind doch schon arbeitslos

Frau von der ARGE: Also, die Ausbildung können wir Ihrem Arbeitgeber nicht erstatten, schließlich hatte Sie letztes Jahr schon eine Qualifzierung und da können wir nicht …schwurbel..bla…

Ich: Ja, aber Frau von der ARGE, die Ausbildung ist die Voraussetzung für diese Stelle.

Frau von der ARGE: Das sind alles „Kann“-Leistungen, das müssen wir prüfen, ob wir die Ausbildung übernehmen (…) Sie hatten letztes Jahr schon eine Qualifizierung.

Ich: Schauen Sie, Frau von der ARGE, diese Ausbildung ist notwendig, weil sie eine Grundvoraussetzung für die Stelle ist

Frau von der ARGE: Ja, wissen Sie Frau Arbeitslos, wir haben da einen Ermessenspielraum, der uns vorschreibt, wie oft wir Leute unterstützen können.

Ich: Sagen Sie, Frau von der ARGE, was hat Ihre Behörde eigentlich davon, wenn ich keine versicherungspflichtigen Arbeitsbeschäftigung aufnehmen kann, weil diese Ausbildung nicht finanziert wird?

Frau von der ARGE: Wieso? Sie sind doch schon arbeitslos.

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2 Antworten zu “Sie sind doch schon arbeitslos

  1. Vielleicht sollte man der der Frau van de Arge mal kaufmännisch kommen:

    Ein ALG II – Empfänger kostet je Monat 347,- Euro plus Kosten der Unterkunft.
    Das macht im Jahr 4164 Euro plus Kosten der Unterkunft.

    Eine Weiterbildung kostet den Betrag X.

    a) Welche Ersparnis ergäbe ein Jahr Beschäftigung für die ARGE (für ALG II) und für die Kommune (Kosten der Unterkunft)?

    b) Um wieviel würden durch diesen zusätzlichen Beitragszahler die Einnahmen der Agentur für Arbeit steigen?

    c) welcher Variante ist die wirtschaftlichste?

    das müsste selbst einen Unternehmensberater überzeugen oder?

  2. trotz nicht vorhandener sympathie fuer die argen, ein einwand: vor zeiten (als das gespenst des k. noch umging vor der haustuer der zivilisation) galt ausbildung – inklusive deren finanzierung – als aufgabe der unternehmen. aber inzwischen sind wir ja mit sozialer marktwirtschaft beglueckt, die selbst irgendwelche funktionaere irgendwelcher unternehmerverbaende ganz toll finden (genaues zitat mit autorenangabe find ich grad nicht mehr :-( ), da sie den hungerloehnern noch drei cent dazugibt, damit sie weiter gluecklich schaffen koennen (die sind ja – grosse erziehungsluecke. oder doch eine frage der nicht funktionierenden genetischen auswahl? – immer noch nicht allein mit arbeit gluecklich, sondern muessen tatsaechlich noch essen und wohnen.) und den armen unternehmer nicht ueber gebuehr belasten. und selbst mister dt. bank entdeckt das tolle am staat. nur das oeffentliche angestelltentum ist – wie immer – hinterher…

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