Gemeinschaft zur Verhinderung von Erwerbstätigkeit

Ist das zu glauben? Fast habe ich den Eindruck, dass die ARGE ein Interesse daran hat, dass ich keinen versicherungspflichtigen Arbeitsplatz antreten kann und ihnen noch eine Weile erhalten bleibe. Denn nachdem jetzt mein zukünftiger (noch?) Arbeitgeber mit der ARGE Kontakt aufgenommen hat, unterstellt ihm die ARGE, dass sie die Ausbildung, die ich für den Job noch brauche, sich von der ARGE und mir bezahlen lassen wolle. Natürlich ohne dafür einen konkreten Hinweis zu haben, dass mein zukünftiger Arbeitsgeber in betrügerischer Absicht handelt. Natürlich haben sie das nicht so direkt gemacht, geht es denen eigentlich noch ganz gut?

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3 Antworten zu “Gemeinschaft zur Verhinderung von Erwerbstätigkeit

  1. eigentlich sollte ich nur schreiben „ohne worte“, denn da war die bemerkung unter dem text zuvor „ohne kommentar“ eigentlich schon recht passend… :-(

  2. Ja, nicht? Ist doch nicht zu fassen, was die da treiben. Die benutzen da Wörter „Ermessensspielraum“ „Kann-Bestimmung“ und begreifen sie nicht mehr. Die Wahrheit ist, wie ich weiß, dass die ihre Budgets überschritten haben.

    Vor zwei Wochen noch hatte ich einen vernünftigen Sachbearbeiter, seit dem 19.09 ist Roland Berger in meiner ARGE unterweg, wieso bin ich über das was da abgeht nicht wirklich erstaunt.

    Zumal der Sachbearbeiter mich im letzten halben Jahr relativ gut, im Rahmen des Möglichen halt, begleitet hat und nun habe ich vollständig neue Sachbearbeiter und die kennen mich nicht und verstehen offenbar nix vom SGB II und III.

    Da schiebe ich später noch eine Dienstaufsichtsbeschwerde nach. Wenn die mir nix mehr können. Und veröffentlicht wird das auch werden.

  3. hey was regst Du Dich auf? – Du bist erwerbslos und wenn die Förderung nicht kommt, bleibst Du erwerbslos. Da ändert sich also NICHTS für Dich!
    Vielleicht hat Deine neue Sachbearbeiterin ja nur einen Zeitvertrag und fürchtet, dass dieser nicht verlängert wird, wenn zu viele „Kunden“ plötzlich in Arbeit kommen.

    Übrigens kenne ich auch eine ARGE in Köln in der gerade Roland Berger rumturnt. Das ist die ARGE in Köln-Mülheim und von dort kam diese Woche ein junger Mann zu mir, dem folgendes passierte.

    Er wurde zum Gespräch geladen. Dort eröffnet man ihm, dass im Nebenraum zwei Außendienstmitarbeiter warteten, die sofort mit ihm in seine Wohnung fahren wollten, um dort etwas festzustellen. Der junge Mann kannte sein Recht nicht so genau, aber hatte schon mal was davon gehört, dass die Wohnung durch das Grundgesetz geschützt würde. Als er das sofortige Besuchsangebot ablehnte erhielt auf der Stelle einen Bescheid über die vollständige Streichung seiner Leistung ausgehändigt, wegen mangelnder Mitwirkung!

    So ticken die da – sich selbst nicht an geltende (wenn auch beschissene) Gesetze halten und dann diese zu Lasten ihrer „Kunden“ falsch auslegen und anwenden.

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