So, so

wenn die möglichen und wahrscheinlichen Folgen für den Einzelnen in den nächsten Wochen und Monaten nicht so deprimierend wären, würde ich ja hier ein sehr gehässiges Freudenfest ausrichten wollen.

Die schon im Jahreswechsel spürbare Krise zieht so ehrenwerte Institute, wie Lehman Brothers, Merril Lynch und Goldman Sachs u.a, in den Abgrund. Und was passiert? Der Staat soll doch jetzt bitteschön die Volkswirtschaft retten, sagt der Schweizer, mit den guten Verhältnis zu Erdnüssen. Ach was, wie habe ich in den vergangenen Jahren irgendwas nicht mitbekommen, werden wir jetzt bigott? Der Staat darf nicht regulierend eingreifen außer unsere unfähigen, geldgierigen Manager reiten uns in die Scheiße? Soviel zum Thema wirtschaftliche Freiheit. Psychologisch gesehen, werden jetzt die Übertragungsmuster in der Argumentation der „Marktliberalen/-radikalen“ gegen die von ihnen sogenannten „Sozis“ doch sehr deutlich.

Das Hohngelächter wird den Marktliberalen und -radikalen noch eine Weile in den Ohren klingeln.

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10 Antworten zu “So, so

  1. Der ehemalige Deutschbanker mit dem besonderen Verhältnis zu den Erdnüssen spielt schon lange keine Rolle mehr.

    Hat der Schweizer, der heute an der Spitze eben dieser Bank steht, wirklich den Staat aufgefordert, die Volkswirtschaft zu retten? Gibt es dafür eine Quelle? Und muss die Volkswirtschaft überhaupt gerettet werden?

    Der größte anzunehmende Fehler dieser Woche stammt doch wohl eher von unseren Staatsbankern, die einer pleitegehenden amerikanischen Bank eben noch mal 300 Millionen Euro über den Atlantik geschoben haben.

  2. Ach so, war gar nicht der Schweizer, stimmt, der war das mit dem Siegeszeichen oder so, wie auch immer.

    Das mit der Volkswirtschaft stand so in meiner Tageszeitung, leider ohne weitere Quellenangabe.
    „So fordert der Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann, der Staat müsse intervenieren, um Schaden von der Volkswirtschaft abzuwenden.“ (Ksta, 17.09.08, S.29 „Rettet den Kapitalismus!)

    Wie wäre es mit verstaatlichen? Bevor da noch mehr Geld verbrannt wird, wo der Staat dann mit Steuergeldern intervenieren muss. Coole Einstellung, die Kohle der Kunden verbrennen und dann die Steuergelder. Für Kapitalisten dieser Couleur ist die Welt ganz offensichtlich ein Selbstbedienungsladen, der nach ihrem Gusto mitzumachen hat.

    Ich habe grad mal bei der großen Suchmaschine die Stichworte „josef ackermann staat intervenieren“ eingegeben, irgendsowas muss er wohl gesagt haben, soweit ich die Ergebnisse überblicke.

    Edit 2: das hat der gute Mann wohl schon im März von sich gegeben, in der weltdebatte wird auf einen Artikel in der Welt vom 20. März verwiesen.

    Edit3: Ist zwar die Taz aber da steht wenigstens drin, wann und in welchem Zusammenhang das geäußert wurde: hier. Wundert mich ja irgendwie nicht, das der Kölner Stadtanzeiger das erst heute erwähnt. ;-)

  3. Ich bin kein Finanzfachmann. Statler hat in einem (mit Dank angenommenen) Kommentar bei „Shifting Reality“ ganz gut erklärt, was da passiert ist.

    Aber wären unsere Staatsbanken (WestLB, SachsenLB, IKB) ordentlich kontrolliert worden, dann hätten sie freiwillig die Finger davon gelassen. Es wurde ja niemand gezwungen, subprime-Produkte zu kaufen. Und einige Banken waren auch schlau genug, das bleiben zu lassen. Ich will darauf hinaus: die staatliche Kontrolle über die eigenen Banken hat einfach mal vollständig versagt (der Staat Sachsen war dann sogar noch gezwungen, einem entlassenen Verantwortlichen nachträglich hohe Bonuszahlungen für vergangene Jahre zu überweisen). Klar muss der Staat dann einspringen, wenn sich seine Banker die Finger verbrannt haben. Aber unsere Volkswirtschaft ist deshalb nicht in Gefahr.

    Verstaatlichen der Wirtschaft scheint mir also keine gute Idee zu sein. Eine Staatswirtschaft habe ich ja am Ende der DDR noch miterlebt und glaub mir, das willst Du nicht selbst ausprobieren;-)

    Ich kenne die politische Ausrichtung der Kölner Zeitungen nicht wirklich gut, aber mir scheint das etwas verkürzt dargestellt. Ackermann hat sich z.B. dezidiert dagegen ausgesprochen, dass der Staat USA die Lehman-Bank rettet. Ich bin bei Zeitungsmeldungen generell vorsichtig, seit fast alle Zeitungen schreiben „die EZB gibt den Banken 30 Milliarden“, während die EZB in Wahrheit einen kurzfristigen und verzinsten Kredit an die Banken gegeben hat.

  4. Nun ja, was denn nun bitte, staatliche Kontrollen oder besser keine. Mir geht es mehr darum, dass die Argumente gedreht werden, wie man sie halt braucht. Wie sich ja gezeigt hat, ist die Äußerung Ackermanns ein paar Tage älter und nicht im aktuellen Zusammenhang gefallen.

    Ich kriege es grad noch nicht so in eine argumentative Reihe aber mir geht es gewaltig auf die Nerven, dass einerseits seit Jahren der Fetisch des freien Marktes beschworen wird und die gesellschaftlichen Folgen in individualisiert werden. Pech gehabt, wer da nicht mithalten kann oder nicht mehr gebraucht wird, der soll aber bitte nicht rum schmarotzen. Und wenn dann dieser Markt von den Protagonisten an die Wand gefahren wird, soll der Staat regulierend eingreifen. Irgendwie komme ich da nicht mehr mit, gerade wie du da argumentierst, entweder muss den Jungs gehörig auf die Finger geschaut werden (mehr Kontrollen) oder die „Selbstheilungskräfte des Marktes“ werden es schon richten. Dieser Kapitalismus braucht einen Sozialstaat, zum einen sichert er den sozialen Frieden, damit diese Jungs ihre Geschäfte in Ruhe tätigen können. Zum anderen versorgt er die Aussortierten. Und jetzt soll er auch noch die Volkswirtschaft retten. Das alles aber bitte schön ohne die nötigen Abgaben. Lieber werfen wir die Propagandamaschine an, um den Einzelen einzureden, dass sie selbst schuld sind. Während Steuergelder, die dringend für Bildung, Kultur und Soziales gebraucht werden, zur Stabilisiung von Unternehmen verprasst werden.

    Das wäre dann auch der Anfang meiner Antwort auf deinen Kommentar zum vorigen Beitrag, woher soll die Kohle kommen. Ja, klar, immer weniger steuerzahlende Erwerbstätige tragen immer mehr Steuerlasten. Ja, wenn die Produktivität so steigt (die Lohnstückkosten sinken ja) und der Staat immerzu Feuerwehr spielen soll, damit das ganze überhaupt noch funktioniert, dann denke ich, die Unternehmen müssen halt ein bischen tiefer in die Tasche greifen. Die Kopplung des Staatseinkommen an die Einkommen der Massen der Angestellten funktioniert nicht mehr. Also müsste ein ganz anderes Konzept her.

    Ich bin grundsätzlich vorsichtig bei Medien. Was den KSTa angeht, die Zeitung lese ich in erster Linie wegen des Lokalteils. Da Neven-Dumont die FR geschluckt hat, werde ich, wenn es mir finanziell wieder besser geht, von der Wiederaufnahme meines Abos absehen.

    Vielleicht wird es ja irgendwann mal Ideen jenseits der altbekannten Leier „Zum Kapitlismus gibt es keine Alternative, sieh doch nur wie es bei den Kommunisten war“ geben. Nein, ich habe da keine konkrete Idee aber ich bin schon in der Lage mir vorzustellen, dass es möglicherweise mal was ganz anderes geben wird. Werde ich aber (leider) wohl nicht mehr erleben.

  5. ah, genau, ich habs grad an anderer Stelle gelesen,

    “ wie wäre es mal damit die Gewinne zu sozialisieren als nur die Verluste“

    bringt es ziemlich auf den Punkt.

  6. Ganz kurz einige Gedanken:

    Für alle Bank- und Versicherungsgeschäfte mit Verbrauchern muss es ein staatliches Regelwerk geben. Wenn die Regeln verletzt werden, muss es wirksame Sanktionen geben. Das scheint mir aber in Deutschland gegeben zu sein. Gleiches gilt für alle Bank- und Versicherungsgeschäfte mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Die Sparkassen und Genossenschaftsbanken mit ihren speziellen Modellen sollten unbedingt erhalten bleiben.

    Die internationalen Geschäfte der Banken untereinander können von Deutschland aus kaum reguliert werden und der Staat ist auch nicht die richtige Instanz dafür. Es ist lediglich Sorge dafür zu tragen, dass diese Geschäfte nicht die oben genannten Bank- und Versicherungsgeschäfte mit Verbrauchern und KMU berühren.

    Der Staat sollte sich zunächst auf »seine« eigenen Banken (Landesbanken, KfW) konzentrieren und dort seinen Job ordentlich tun. Da sehe ich ganz großes Versagen, das uns als Bürgern Milliardenverluste beschert hat. Wie soll der Staat dann glaubwürdig in der Lage sein, eine wirksame Kontrolle über die internationalen Geschäfte der Deutsche Bank auszuüben?

    Wie groß wäre denn der Schaden für die deutsche Volkswirtschaft gewesen, wenn die Verluste der staatlichen Banken gleich Null gewesen wären? Den Schaden hätten wir vermutlich nicht mal bemerkt. Da hätten sich ein paar Anteilseigner und Spekulanten über Verluste aus risikoreichen Geschäften geärgert.

    Über eine faire Diskussion zu Alternativmodellen würde ich mich sehr freuen, ich habe das auch mit einigen Leuten aus der Fraktion der »Linken Blogger« schon versucht. Vielleicht finden wir später noch mal dazu Gelegenheit. Für mich muss jedes gesellschaftliche Alternativmodell auf Freiheit und Rechtsstaat beruhen. Ein ökonomisches Alternativmodell kann nicht ohne freien Markt und Leistungsanreize funktionieren.

    Gewinne können schon in unserem jetzigen System sozialisiert werden, es wird nur zu selten konsequent zu Ende gedacht. Wenn Porsche oder große Familienunternehmen am Ende eines Jahres hohe Prämien zahlen: ist das in Deinen Augen keine Beteiligung der Mitarbeiter am Gewinn?

    Eine Diskussion über Alternativmodelle kann nur auf der Basis eines gemeinsam akzeptierten Vokabulars erfolgreich sein. Wenn mir Linke die Formel „jede Lohnarbeit ist Ausbeutung“ um die Ohren knallen, dann ist zum Beispiel jede Diskussion gestorben;-)

  7. Ein ökonomisches Alternativmodell kann nicht ohne freien Markt und Leistungsanreize funktionieren.

    Keine Ahnung, ob unsere Begrifflichkeiten in einem andern System überhaupt noch eine Rolle spielen. Ich mag nicht mehr auf diese Weise darüber diskutieren. Mir kommt der Ansatz, den ich bei Monoma gefunden habe, sehr viel mehr entgegen. Ich bin dafür mit eine Neubewertung von Werten anzufangen. In der Welt, in der ich leben möchte, sollte der als erfolgreich gelten, der „Selbst-bewußtsein, Empathiefähigkeit, entwicklungsfähige Wahrnehmungspotenziale, die Fähigkeiten zur individuellen Selbstregulation innerhalb von freiwilligen Kollektiven und seine Liebesfähigkeit“ entwickelt hat. Dann kommt der Rest von ganz allein.
    Solange wir in einer Gesellschaft leben, die mangelnde Empathiefähigkeit, „Sachlichkeit“, „Rationalität“, emotionale Kälte für Führungsstärken hält, wirds so weitergehen. Bitte beachte die Anführungsstriche. Ich muss gleich weg und kann das nicht länger ausführen.

    Diese Diskussion lechts gegen rings drehen sich seit Jahrzehten im Kreis. Eine Argumentation wie meine obige, stößte meist auf beiden Seiten auf herablassendes Lächeln. Ne klar, ist ja ne Frau, die das anbringt (Sexismus lässt grüßen).

    Gewinne können schon in unserem jetzigen System sozialisiert werden, es wird nur zu selten konsequent zu Ende gedacht. Wenn Porsche oder große Familienunternehmen am Ende eines Jahres hohe Prämien zahlen: ist das in Deinen Augen keine Beteiligung der Mitarbeiter am Gewinn?

    nun ja, Gegenbeispiele lassen sich immer finden, was ändert das am Großen und Ganzen? Gerade Porsche zu zitieren. Es heißt doch nicht umsonst, Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Eine Diskussion über Alternativmodelle kann nur auf der Basis eines gemeinsam akzeptierten Vokabulars erfolgreich sein. Wenn mir Linke die Formel “jede Lohnarbeit ist Ausbeutung” um die Ohren knallen, dann ist zum Beispiel jede Diskussion gestorben

    Findest du nicht, dass du jetzt ein bisschen pauschalisierend argumentierst. Also, das selbe machst, wie denen, denen du das vorwirfst?

  8. Dein Hinweis auf Empathie und Liebesfähigkeit beschäftigt mich, ehrlich gesagt, seit ich ihn gelesen habe. Ich kann mich aber auf die Liebesfähigkeit und Empathie der Menschen als alleinige Grundlage nicht verlassen. Es wäre zu einfach, wenn ich auf die oft aus Egoismus missbrauchte Liebe und Empathie hinweisen würde. Ich könnte hinzufügen, dass Du Dir im Grunde einen neuen Menschen wünschst, den wir in unserer Lebenszeit nicht mehr erleben werden. Aber Dein Konzept geht aus einem ganz anderen Grund nicht auf:
    Die Liebesfähigkeit kann den Menschen zur bedingungslosen Selbstaufopferung oder zu den schlimmsten Taten führen. Du kannst das nicht in eine Richtung nach Deinen Wünschen steuern. Nimm einen jungen Mann, der schwerverletzt und verstümmelt ins Krankenhaus eingeliefert wird. Nimm eine Krankenschwester, die sich in diesen jungen Mann verliebt. Liebe und Empathie könnten sie in den nächsten Tagen zur aufopferungsvollen Pflege oder zur Tötung aus Mitleid führen.
    An diesem (extremen) Beispiel kann man sehen, dass Liebesfähigkeit und Empathie als Grundlage einer neuen Gesellschaft eben nicht reichen. Gern gebe ich zu, dass wir davon mehr brauchen können. Aber dann auf allen Seiten: auf der Seite der Geber und auf der Seite der Empfänger. Damit die einen vielleicht bewusster geben und die anderen vielleicht etwas zurückgeben.
    Soweit nur meine müden Gedanken nach einem 14-Stunden-Tag, wenn da noch etwas ein wenig unausgereift ist, bitte ich um Nachsicht. Gute Nacht für heute …

    PS: Ich argumentiere möglichst nicht »pauschalisierend«. Aber auf ein gemeinsames Vokabular muss man sich meiner Meinung nach schon einigen. Ich will es mal an einem Beispiel erklären: Herr Lafontaine will reiche Familienunternehmer enteignen und begründet das damit, dass sie ihre Mitarbeiter angeblich ausbeuteten. Folge ich Lafonatines Logik, dann müsste im Grunde jeder Unternehmer enteignet werden, weil natürlich jedes Unternehmen nach Gewinn strebt und jeder Unternehmer Vermögen aufbaut. Mit Leuten, die solche Ideologie vertreten, kann ich nicht diskutieren — worüber denn?

  9. Hallo stefan,

    Deine Version der Liebesfähigkeit halte ich in einer Welt, wie ich sie mir wünsche nahezu ausgeschlossen. Denn die Liebesfähigkeit, die ich meine, setzt unbedingt die Eigenliebe voraus.

    Du musst schon das gesamte Zitat lesen „Selbst-bewußtsein, Empathiefähigkeit, entwicklungsfähige Wahrnehmungspotenziale, die Fähigkeiten zur individuellen Selbstregulation innerhalb von freiwilligen Kollektiven und seine Liebesfähigkeit” (das ich im übrigen hier her habe, ein Blog, in dem sich in hervorragender weise mit den Auswirkungen unseres derzeitigen Systems auseinander gesetzt wird).

    dass Liebesfähigkeit und Empathie als Grundlage einer neuen Gesellschaft eben nicht reichen.

    Es ist ein bisschen, wie mit der elenden Diskussion über den Kommunismus. Wir wissen nicht, wie es in einer historisch gewachsenen kommunistischen Gesellschaft zugehen könnte, ebenso wenig wissen wir, wie es in einer Gesellschaft zugeht wird, in der die oben genannten Eigenschaften höchste Werte darstellen würden.

    So, wie es ist, werden wir (als menschheit) nicht mehr sehr lange weitermachen können. Das Problem, das schon in der Kulturanthropologie deutlich besprochen ist, ist, dass wir eine kulturell bedingten Blick auf die Dinge haben und da auch nicht aussteigen könne. Wobei die „Blicke“ innerhalb einer Kultur schon unterschiedlich sein können, je nach dem, wo man so steht.

    Ich muss mal auf meiner Festplatte kramen aber eines der wichtigesten Bücher in diesem Zusammenhang, also was das Thema „Gefühl und Verstand“ in der abendländischen Gesellschaft ist Carola Meier-Seethalers „Gefühl und Urteilskraft“, die die andere, nicht so in den Vordergrund getretene Denkweise und Philosphie in der abendländischen Kultur verfolgt. Ich kann es nur empfehlen.

    Warum reibst du dich so an Äußerungen, wie denen von Politikern auf, ist doch egal, derzeit scheint ja dummes Zeug von denen wieder einen neuen Höhepunkt erreichen.

    Es gibt „die Linke“ nicht. Ich selbstwüßten nicht mal, ob ich mich da zuordnen würde, onwohl ich natürlich dazu zugeordnet werde. Meine Weigerung mich zu einer politschen Richtung zuzuordnen hat sicherlich auch mit meinen vielfältigen Erfahrungen als Frau, Feministin, Lesbe und sozial engagierte Person zu tun. Einen Konsens gibt es im sogenannten linken Spektrum sowenig wie im Liberalen oder Konservativen.

    Mich interessiert das soziale, dass es bei dem existierenden Reichtum in der Welt möglichst allen Menschen, so wie sie leben möchten, gut geht. Hungernde Kinder, Kriege, Verschwendung von Resourcen, die Zerstörung der Lebensgrundlage und was alles damit zusammenhängt sind für mich nicht akzeptabel. Hier in unserer Diskussion auch die damit zusammenhängende Frage, wie sind wir hierher gekommen. Meine Antwort ist oft eine psychoanalytische, diese scheint mir die beste Annäherung an die Situation auf unserem Planeten. Den die Folgen von Traumata, Lieblosikeit, Ignoranz, Abwertung für den Einzelnen lassen sich auch in der Masse wiederfinden. Und für mich steckt dort auch die Lösung. Ich persönlich bin der Überzeugung, dass geliebte, emotional satt gewordene Kinder, deren Bedürfnisse in angemessener Weise befriedigt wurden, die sich ihre natürlichen Impulse und Lebensneugierde erhalten konnten, zu Erwachsenen werden, denen andere Dinge wichtig sind als Macht, Geld und narzistische Anerkennung.

  10. Pingback: Wie konnte es dazu kommen konnte « Somlus Welt

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