Tag der Opfer deutscher Sozialgesetzgebung am 1.August

Bei Dirk Grund habe ich diesen interessanten Aufruf der Seite Das Prekariat gefunden.
Die Infoseite „Der Prekarier“ ruft den Tag der Opfer deutscher Sozialgesetzgebung aus, ich übernehme das mal:

Gerade in diesem Bereich, in dem schrittweise scheinbar eine Erprobung zur Beschneidung und wahrscheinlich dann gänzlichen Abschaffung garantierter Bürgerrechte stattfindet, brauchen wir unbedingt eine breite Solidarität ! Ein gemeinsamer Geist muss uns verbinden und wir müssen uns gegen diese Bestrebungen, die ihren Ursprung in verschiedenen Bereichen unseres Staates haben, konsequent wehren. Ich rufe hier alle auf, Singles, Rentner, Familien, Paare, Väter, Mütter; ALLE müssen wir uns dagegen stellen, damit nicht mit der Relativierung der Bürger- und Menschenrechte, des Grundgesetzes, unsere persönliche Freiheit, die Zukunft unserer Kinder, ein freiheitlicher Geist und letztlich die Würde jedes Einzelnen von uns und die Würde eines freiheitlichen Gemeinwesens zugrunde gehen. Bleibt nicht zuhause, lasst Euch aktivieren ! Setzt Euch ein für Eure Rechte, für ein Deutschland unter einem freiheitlichen Geist. Für ein Europa mit tragfähigen und ewig gültigen moralischen und ethischen Werten. Für eine Gesellschaft in der ein Jeder leben kann, egal ob er behindert ist, krank ist, schwul oder lesbisch ist, egal ob alt, jung, oder mit einer anderen Hautfarbe, einer anderen Kultur oder einer anderen Sprache. Dieser Planet ist uns nur geliehen, wir leben alle auf dem einen Planeten. Die Grenzen haben wir gezogen, die waren nicht von Anfang da. Wenn sich der Mensch schon als das Kronjuwel der Lebewesen hier sieht, dann sollte sein Zusammenleben mit allen anderen Lebewesen auch von Menschlichkeit geprägt sein. Und der Beginn aller Menschlichkeit ist das Füreinander-da-sein.

Das Hartz-Konzept ist eine Bezeichnung für Vorschläge der Kommission „Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“, die in Deutschland unter der Leitung von Peter Hartz tagte und im August 2002 ihren Bericht vorlegte. Die Kommission wurde von der Bundesregierung unter Gerhard Schröder eingesetzt. Erklärtes Ziel des Hartz-Konzeptes war es, innerhalb von vier Jahren die Arbeitslosenzahl von damals vier Millionen zu halbieren. Dieses Ziel konnte nicht annähernd erreicht werden.

Ich denke auch schon länger darüber nach, wie wir es schaffen können, den Widerstand gegen den Abbau von sozialen Rechten aber auch Bürgerrechten auf eine breitere Basis zu stellen. Was uns nach der Wahl erwartet, wenn die CDU/CSU und FDP ans Ruder kommen, darüber habe ich gerade in den letzten Tagen viel geschrieben. Ohne Widerstand geht es nicht. Zuhause allein zu hocken, ändert nicht nur nichts, viel schlimmer, es ist klar, dass es noch schlimmer werden wird. Denn unseren Politikern, denen wir egal sind, die Zeug reden, von dem ich nicht weiß, wie sie darauf kommen. Eine Kanzlerin, die Kindern erklärt, dass ihre Partei von Erwerbslosen gewählt werden wird, weil sie am glaubhaftesten behauptet Arbeitsplätze schaffen zu können (Diesen Unsinn kann ich kaum noch ertragen, Politiker schaffen keine Arbeitsplätze, die haben, wenn überhaupt nur Einfluß auf die Bedinungen in denen Erwerbsarbeit stattfindet), darf nicht wieder gewählt werden! Lasst uns den etabilierten Parteien eine Wahlschlappe verordnen, die sich gewaschen hat.

Aber nicht nur bei Wahlen ist Widerstand nötig. In fast allen wichtigen Bereichen wird der Staat nach einem Staatsbürgerlichen Verständnis umgebaut, das die Bürger unter den Generalverdacht des Terrorismus, des ständigen und vorstätzlichen Rechtbruch gestellt. Das darf nicht so weitergehen. Geht auf die Straße, sprecht eure Nachbarn an, nehmt sie mit.

Hier der Wortlaut aus dem Aufruf:

Gerade in diesem Bereich, in dem schrittweise scheinbar eine Erprobung zur Beschneidung und wahrscheinlich dann gänzlichen Abschaffung garantierter Bürgerrechte stattfindet, brauchen wir unbedingt eine breite Solidarität ! Ein gemeinsamer Geist muss uns verbinden und wir müssen uns gegen diese Bestrebungen, die ihren Ursprung in verschiedenen Bereichen unseres Staates haben, konsequent wehren. Ich rufe hier alle auf, Singles, Rentner, Familien, Paare, Väter, Mütter; ALLE müssen wir uns dagegen stellen, damit nicht mit der Relativierung der Bürger- und Menschenrechte, des Grundgesetzes, unsere persönliche Freiheit, die Zukunft unserer Kinder, ein freiheitlicher Geist und letztlich die Würde jedes Einzelnen von uns und die Würde eines freiheitlichen Gemeinwesens zugrunde gehen.

Bleibt nicht zuhause, lasst Euch aktivieren ! Setzt Euch ein für Eure Rechte, für ein Deutschland unter einem freiheitlichen Geist. Für ein Europa mit tragfähigen und ewig gültigen moralischen und ethischen Werten. Für eine Gesellschaft in der ein Jeder leben kann, egal ob er behindert ist, krank ist, schwul oder lesbisch ist, egal ob alt, jung, oder mit einer anderen Hautfarbe, einer anderen Kultur oder einer anderen Sprache. Dieser Planet ist uns nur geliehen, wir leben alle auf dem einen Planeten. Die Grenzen haben wir gezogen, die waren nicht von Anfang da. Wenn sich der Mensch schon als das Kronjuwel der Lebewesen hier sieht, dann sollte sein Zusammenleben mit allen anderen Lebewesen auch von Menschlichkeit geprägt sein. Und der Beginn aller Menschlichkeit ist das Füreinander-da-sein !

Es wäre ein gute Anfang diesen Tag der Opfer der deutschen Sozialgesetzgebung auf die Beine zu helfen.

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6 Antworten zu “Tag der Opfer deutscher Sozialgesetzgebung am 1.August

  1. Ich möchte doch um Richtigstellung bitten! Diese Idee stammt von mir und die zitierten Abschnitte entstammen meinem Artikel! Herzlichen Dank.

  2. Guten Morgen,

    tut mir leid,das ist mir entgangen, der Beitrag ist jetzt geändert. Herzlich Grüße somluswelt.

  3. Hallo in die Runde ,

    ja es ist ja direkt zu anfang zu lesen „Von Hans Jürgen Graf“ und ebenfalls am Ende ;-)

    Aber es geht doch um die Sache selbst , hoffe ich es doch :-)

    mfg Dirk

  4. Hallo Dirk,
    ja, stimmt aber mir war nicht klar, dass es aus einem anderen Blog kommt. Wie auch immer, jetzt stimmt es ja.

    G somluswelt

  5. ist doch jetzt o.k. Habe doch nur darauf hingewiesen, dass der Bezug in der vorherigen Version nicht stimmte. Darf man doch?

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