Schlagwort-Archive: wandern

Versunkene Burgen und Korallenriffe

Am Samstag sind wir wieder in die Eifel wandern gefahren. Ursprünglich wollten wir so 8 Kilometer laufen, es sind dann 13 geworden.

Zurerst geht es kurz vor dem idylischen Örtchen Urft-Steinfeld, auf einem leidlich steil ansteifenden asphaltierter Weg den Berg hoch in einen Buchenwald. Mir schwante auf der Landstraße schon böses und eine halbe Stunde später als ich mich fragte, warum ich mir sowas immer wieder antue, kam der Abzweig auf einen kleinen Waldweg. Endlich keinen Asphalt mehr unter den Füßen. Schon bald führte der Weg durch buschiges Unterholz und niedrige Buchengruppen ins Unwegsame, so dass wir uns zum Waldrand durchschlagen mussten um dann dort auf einer gigantischen Wiese bis zum Römerkanal-Wanderweg gingen. Auch wenn es unwegsam war, der Frieden und die Leichtigkeit, die dieser Buchenwald ausstrahlte, ist kaum in Worte zu fassen und der stetige Aufstieg war mir kaum noch bewußt.

Im Unterholz

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Herkules und der Riese Kakus (Update Fotos)

Ich verfalle immer mehr dem Wandern, zumal es da so nette Spielereinen gibt, aber dazu später. Heute sind wir vor der dicken und schweren Luft in Köln wieder in die Eifel geflohen. Dort war die Luft besser, es ging ein leichter Wind aber schwül und schwer war die Luft trotzdem. Diesmal wanderten wir nur 5 Kilometer aber da es eine längere Steigung gab und es wirklich sehr drückend war, reichte es uns vollkommen. Diesmal haben wir die Wanderung im Internet gefunden und zwar auf den Seiten der Stadt Mechernich.

Um die Kakushöhle zu besichtigen ist keinerlei Wanderung nötig, man muss nur ein paar Schritte den Weg hinter des kleinen Imbiss am Wanderparkplatz gehen. Der Sage nach lebte dort in vergangenen Zeiten ein der Riese Kakus, welcher von Herkules getötet wurde.

Höhle Eingang

Oberhalb des Höhlenkomplexes finden sich Spuren ehemaliger Keltensiedlungen. Es ist nur ein kurzer Spaziergang entlang der Wälle die die Kelten geschaffen haben zur oberen Höhle. Es ist faszieniernd, wie in diesem Teil der Eifel Steinzeit, Bronzezeit, Antike und Mittelalter ständig aufeinandertreffen. Und auch wenn sich die Natur längst diese Gebiete zurückerobert hat, erfüllt es mich immer wieder mit Ehrfurcht, dass an solch abgelegenen Plätzen mehr als 3000 Jahre Menschheitsgeschichte zu finden sind.

Die Wanderung selbst war wieder wunderschön, sanft geschwungene Hügel, überall eilte Buntvieh uns entgegen und glotze uns erwartungsvoll an.

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Heiligtümer und wilde Vögel

Früh vor 9 Uhr waren wir losgefahren. Als wir schließlich den Startpunkt der Wanderungen erreichten, goß es in Strömen aber wir wollten unbedingt los und die Götter waren uns gnädig und 10 Meter vom Auto lies der Regen nach und wartete bis wir einige Zeit später unter dem Dach des Waldes Schutz fanden.

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