Herkules und der Riese Kakus (Update Fotos)

Ich verfalle immer mehr dem Wandern, zumal es da so nette Spielereinen gibt, aber dazu später. Heute sind wir vor der dicken und schweren Luft in Köln wieder in die Eifel geflohen. Dort war die Luft besser, es ging ein leichter Wind aber schwül und schwer war die Luft trotzdem. Diesmal wanderten wir nur 5 Kilometer aber da es eine längere Steigung gab und es wirklich sehr drückend war, reichte es uns vollkommen. Diesmal haben wir die Wanderung im Internet gefunden und zwar auf den Seiten der Stadt Mechernich.

Um die Kakushöhle zu besichtigen ist keinerlei Wanderung nötig, man muss nur ein paar Schritte den Weg hinter des kleinen Imbiss am Wanderparkplatz gehen. Der Sage nach lebte dort in vergangenen Zeiten ein der Riese Kakus, welcher von Herkules getötet wurde.

Höhle Eingang

Oberhalb des Höhlenkomplexes finden sich Spuren ehemaliger Keltensiedlungen. Es ist nur ein kurzer Spaziergang entlang der Wälle die die Kelten geschaffen haben zur oberen Höhle. Es ist faszieniernd, wie in diesem Teil der Eifel Steinzeit, Bronzezeit, Antike und Mittelalter ständig aufeinandertreffen. Und auch wenn sich die Natur längst diese Gebiete zurückerobert hat, erfüllt es mich immer wieder mit Ehrfurcht, dass an solch abgelegenen Plätzen mehr als 3000 Jahre Menschheitsgeschichte zu finden sind.

Die Wanderung selbst war wieder wunderschön, sanft geschwungene Hügel, überall eilte Buntvieh uns entgegen und glotze uns erwartungsvoll an.

Wanderung

Wanderung 2

Buntvieh

Außerdem war meine Co-Wanderin mit einem neuen Spiel beschäftigt. Wie auch bei Bookcrossing werden da zwar keine Bücher irgendwo „freigelassen“ sondern „Schätze“ irgendwo in der Pampa versteckt und mittels Hinweisen und GPS sollte man die Schätze auch heben können. Ein Logbuch und die Möglichkeit es an entsprechender Stelle im Internet zu vermerken, gibt es auch. Einen Schatz haben wir dann auf der Wanderung gefunden, das andere war in der Nähe der rekonstruierten römischen Wasserleitung, zu der man eigentlich wandern soll, aber wir waren faul und sind mit dem Auto hingefahren, der querfeldein Marsch dort hat uns dann auch ohne weitere Wanderung gereicht.

Wasserleitung

Geocaching heißt der Spass, der mir sicherlich noch einige vergnügliche Wanderwege bescheren wird. Da ich gut im Finden von Dingen bin, erwähnte meine Co-Wanderin auch schon, ob wir nicht ein „Team“ bilden sollen. Wie auch immer, wer ein mobiles GPS-Dings zum Wandern besitzt und Spass an Rätseln und dergleichen hat, sollte mal vorbeischauen: Geocaching.de Geocaching.com, Geocaching bei Wikipedia

Wie weit die Gemeinde der Geocacher zu gehen bereit ist, kann man in dem Beitrag in Wikipedia lesen:

So kann der Behälter vielleicht in einer Baumwurzel, einem Loch in einer Wand oder einem Steinhaufen versteckt sein, aber es kann auch vorkommen, dass eben dieses Loch in einer Wand oder dieser Steinhaufen nur nach einer tagelangen Wüstenexpedition oder einem schweißtreibenden Bergaufstieg oder einem Tauchgang gefunden werden kann. Allerdings ist dies eher die Ausnahme.

(Quelle)

Schnitzeljagd für Gadgetsbekloppte, macht aber Spass :-). Ach so, auf dem Kalvarienberg, wo wir kürzlich waren, hätte es auch was zu finden gegeben, wie wir inzwischen wissen.

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